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Sicherheit im Internet

Das Internet ist eine Revolution sowohl für die globale Kommunikation als auch für den schnellen und freien Informations- und Wissenszugang. Kinder und Jugendliche wachsen heute mit diesem Medium auf, gehen spielend mit ihm um und integrieren das so zugängliche Potential in ihren Alltag. Das Internet birgt aber auch diverseste Gefahren. Im Jahr 2005 gingen bei KOBIK (Koordinationsstelle Internetkriminalität) 7345 Meldungen über verdächtige Inhalte ein. Diese Gefahren gilt es ernst zu nehmen, ihnen vorbeugen und mit ihnen sinnvoll umgehen zu lernen. Kinder haben Anwender-Know-how. Was sie zusätzlich benötigen ist Medienkompetenz, eine Fähigkeit, die es ihnen ermöglicht, die Vorteile des Internets zu nutzen, ohne sich dabei in Gefahr zu bringen. Kinderschutz Schweiz unterstützt Eltern und Kindern im Bereich der Medienerziehung. Darüber hinaus engagiert sich Kinderschutz Schweiz auch auf politischer Ebene für die Bekämpfung von Pädokriminalität im Internet.

Medienerziehung

So hat die Fachstelle gegen Kinderpornografie von Kinderschutz, ECPAT Switzerland, einen Ratgeber „Jugendschutz online“ erarbeitet, der die technische Funktionsweise der wichtigsten Interneträume, deren Gefahrenpotential für Kinder und die wichtigsten Präventionsmassnahmen erarbeitet. Diesen Ratgeber können Interessierte auf unserer Startseite herunterladen. Zudem unterstützt Kinderschutz Schweiz als ideeller Partner die Aktion "Security4Kids", welche sich an Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen richtet und zahlreiche Informationen zur Internetsicherheit bietet. Anlässlich des "Swiss Security Day 2007" , am 15. März in Zürich hielt Andrea Hauri, Fachbereichsleiterin Kindesmisshandlung und Vernachlässigung von Kinderschutz Schweiz, einen Vortrag zum Thema "Sicher im Internet - Medienkompetenz schützt Kinder im Netz".

Blocking

In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Polizei und der Schweizerischen Kriminalprävention hat ECPAT Switzerland auch eine Aktion gegen Kinderpornografie lanciert, bei der Internetprovider angefragt werden, auf freiwilliger Basis tausende bekannte kommerzielle Webseiten mit kinderpornografischem Inhalt für einen Zugriff aus der Schweiz zu sperren. Teil der Präventionsstrategie gegen Pädokriminalität ist es, potentielle Täter durch Blocking davon abzuhalten, sich mit ihrer Kreditkarte einfachen Zugang zu Kinderpornographie zu verschaffen. So kann die stetig wachsende Nachfrage eingedämmt werden, um damit die Attraktivität der Produktion zu mindern und potenzielle neue Opfer zu schützen.

Weitere Informationen>

Auf dieser Website unter Projekte, www.security4kids.ch, www.safersurfing.ch, www.stopp-kinderpornografie.ch

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