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Game-Empfehlungen für Eltern: Neuer Online-Führer

Bern,  11. Dezember 2009: Die Vereinigung GameRights, eine Organisation von erwachsenen Schweizer Computer- und Videospielern, veröffentlicht mit Unterstützung der Stiftung Kinderschutz Schweiz Game-Empfehlungen für Eltern. Die Online-Broschüre "Games als Weihnachtsgeschenk - kindergerechte Geschenkideen für kleine (und grosse) Gamer" enthält auf elf Seiten Vorschläge für alle gängigen Game-Konsolen und aus jedem populären Spielgenre. Dabei wurden nur Spiele berücksichtigt, deren Inhalte für Kinder unbedenktlich sind. www.gamerights.ch/geschenke

Die Vereinigung GameRightsdie ihren Kindern, setzt sich seit Mitte dieses Jahres für faireren Umgang mit Games und Gamern ein. Eines der Hauptanliegen der Ü18-Gamer ist auch, Jugendschutz in  angebrachter und ehrlicher Form zu vertreten; beispielsweise fordern sie, dass die europaweit anerkannten PEGI-Altersklassifikationen für Games in der Schweiz für den Verkauf gesetzlich verbindlich verankert werden.

Die Stiftung Kinderschutz Schweiz macht sich landesweit dafür stark, dass Kinder vor Gewalt geschützt werden, sie in Würde aufwachsen und ihre Rechte gewahrt werden. In Kontakt mit Verantwortlichen aller politischen Ebenen setzt sie sich explizit für einen umfassenden, wirkungsvollen Jugendmedienschutz ein. Sie will Kinder sowie  Jugendliche darin befähigen, die neuen Medien als Chance zu erleben und die diesbezüglichen Gefahren zu erkennen. Und sie engagiert sich dafür, dass Kinder und Jugendliche keinen Zugang zu für sie ungeeigneten Inhalten erhalten.

Broschre - gratis zum Downloaden

Um Eltern, die kleine Gamer zuhause haben, die Weihnachtseinkäufe etwas zu vereinfachen, veröffentlichte die Vereinigung GameRights zusammen mit der Stiftung Kinderschutz Schweiz heute den Einkaufsratgeber „Games als Weihnachtsgeschenk – kindergerechte Geschenkideen für kleine (und grosse) Gamer“. Auf elf Seiten erhalten interessierte Eltern aus jedem populären Spielgenre Vorschläge für alle gängigen Game-Konsolen.  Dabei  wurden nur Spiele berücksichtigt, deren Inhalte für Kinder absolut unbedenklich sind und für viel Freude im Kinderzimmer sorgen. Jedes Spiel wird mit PEGI-Klassifizierung, kurzer Beschreibung sowie – falls vorhanden – der Auszeichnung von BuPP.at,  der österreichischen Stelle für Positivprädikatisierung von Games, aufgelistet. Erklärungen zu PEGI und BuPP sind ebenfalls vorhanden.

Bei GameRights erhofft man sich von der Veröffentlichung der Broschüre nicht zuletzt ein  besseres Bild von Games bei den Eltern. „Es scheint, dass der Begriff 'Videogames' bei vielen Eltern und Erziehungsberechtigten automatisch negative Gefühle auslöst. Da sind dann die Bezeichnungen 'Killerspiele' und 'Amokläufer'  nicht mehr weit entfernt“, findet Thomas Riediker, Präsident der Gamer-Vereinigung. Die Ursache dafür sieht er bei der stets negativ konnotierten Darstellung von Videospielen durch Medien und Politiker. Problematisch seien hingegen nicht die Spiele, sondern die fehlende Medienkompetenz zuhause. „Die Erfahrung bei GameRights hat gezeigt, dass die Eltern oft aus Unsicherheit – und aktuell  auch weihnachtlicher Eile - zu Spielen in den Regalen greifen, die ungeeignet für das Kind sein können.“ Die Vereinigung fühlt sich, als nicht-profitorientierte Konsumentenorganisation ohne jegliche Fremdfinanzierung, verantwortlich den Eltern in diesen Fragen zu helfen. Auf dieser Basis entstand der Einkaufsführer.

Sicherheit durch Kompetenz

Auf Sicherheit durch Kompetenz setzt auch die Stiftung Kinderschutz Schweiz im Bereich der neuen Medien. „Wer einen realitätsnahen und damit wirkungsvollen Jugendmedienschutz betreiben will, muss in erster Linie Kinder, Jugendliche und deren Eltern im Umgang mit den neuen Medien unterstützen,“ betont Ronja Tschümperlin, Leiterin der Fachstelle ECPAT Switzerland der Stiftung Kinderschutz Schweiz.

GameRights möchten sich in Zukunft stärker mit Informationsmaterial und -veranstaltungen an die Öffentlichkeit wenden. Das Ziel sei dabei, mit Vorurteilen aufzuräumen und die Kritiker auf die wahren Probleme aufmerksam zu machen. Riediker weiter: „Wir sind sehr froh, die Stiftung Kinderschutz Schweiz als Partner für diese Aktion gewonnen zu haben. Dies verleiht der Publikation eine gewisse Legitimation und lässt erkennen, dass es sich hier um einen ernst zu nehmenden Einkaufsratgeber handelt. Alle Inhalte der Broschüre wurden durch die Stiftung geprüft und für passend und angebracht befunden.“

Die  Broschüre  „Games  als  Weihnachtsgeschenk“  kann  man  unter www.gamerights.ch/geschenke gratis als PDF-Datei ansehen und herunterladen. Sollten nach der Lektüre noch Unklarheiten bestehen, wird auch ein öffentliches Forum angeboten, wo Eltern ohne Registrierung ihre Fragen stellen können. Auf www.gamerights.ch/eltern werden zudem Informationstexte rund um die Thematik „Games und Gewalt“ angeboten.

 

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