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Portrait ECPAT International

ECPAT International (End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes) ist die einzige international anerkannte Organisation, die sich ausschliesslich mit der Prävention und Bekämpfung von kommerzieller sexueller Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere mit Kinderprostitution, Kinderpornographie und Kinderhandel auseinandersetzt. Ihr gehören über 300 Organisationen und Gruppen in 62 Ländern an. ECPAT Switzerland wird als Fachstelle bei Kinderschutz Schweiz geführt.

Die Geschichte

1990 wurde in Südostasien eine Kampagne unter dem Namen End Child Prostitution in Asian Tourism (ECPAT) gegründet. 1996 wurde aus der Kampagne eine internationale NGO namens ECPAT International (End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes) mit Sitz in Bangkok. Heute ist ECPAT mit Vertretungen in 62 Ländern vertreten. ECPAT bekämpft die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern, fördert Kinderrechte und hilft durch Bewusstseinsbildung das Problem zu enttabuisieren.

World Congress Against Commercial Sexual Exploitation of Children

Auf Initiative von ECPAT International fand 1996 der erste Weltkongress gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen in Stockholm statt. 2001 fand in Yokohama der zweite Weltkongress zu dieser Problematik statt.

Die Agenda for Action aus Stockholm wurde von 130 Ländern, darunter die Schweiz, verabschiedet und in Yokohama bestätigt.

Mit der Unterzeichnung der Agenda for Action verpflichteten sich die Staaten zu folgenden Punkten:

  • Zusammenarbeit zwischen Staaten und verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen.
  • Mobilisierung der Tourismusindustrie und der Wirtschaft, damit ihre Einrichtungen und Netzwerke nicht für den Handel mit sexueller Ausbeutung von Kindern genutzt werden.
  • Kriminalisierung der kommerziellen sexuellen Ausbeutung von Kindern.
  • Massnahmen, die sicherstellen, dass Gesetze, Pläne und Programme gegen den Handel mit sexueller Ausbeutung verabschiedet werden.
  • Einsatz spezieller Polizeieinheiten.
  • Schutz und Rehabilitation von Kindern.
  • Vorbeugende Massnahmen der Informations- und Bildungsarbeit.

Seit Yokohama evaluiert ECPAT International alle zwei Jahre die weltweite Umsetzung der Agenda for Action und erstellt einen Evaluationsbericht über die Massnahmen der einzelnen Regierungen und die länderspezifischen Nationalen Aktionspläne. Die Schweiz hat bis jetzt noch keinen Nationalen Aktionsplan erarbeitet.

Kontakt

ECPAT International Secretariat
328 Phaya Thai Road
10400 Bangkok
Tel: 66 2 215 3388
Fax: 66 2 215 8272
info@ecpat.net
http://www.ecpat.net

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