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Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen


Weltkongress gibt der Schweiz Hausaufgaben auf

Rio, 29. November 2008: Kinderschützerinnen und - schützer aus 137 Ländern haben beim 3. Weltkongress gegen sie sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen von der Politik, Internetwirtschaft und Tourismusindustrie ein härteres Vorgehen gegen Kinderprostitution, Kinderpornografie, Kindersextourismus und Kinderhandel gefordert. Karolina Frischkopf, Fachstellenleiterin ECPAT Switzerland der Stiftung Kinderschutz Schweiz, war vor Ort. „Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen“, lautet ihr Fazit. „Alle Staaten und Akteure haben die Dringlichkeit für ein gemeinsames, prioritäres Engagement erkannt.“ Angesichts des beschlossenen „Pakt von Rio“ sieht sie für die Schweiz einigen Handlungsbedarf.

"Die Opfer sind arm, allein und minderjährig"

Weltweit werden jeden Tag tausende von Kindern und Jugendlichen kommerziell sexuell ausgebeutet. Kinderschutz Schweiz hat an der europäisch-zentralasiatischen Vorbereitungskonferenz zum 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kinder und Jugendlichen Mariana Yevsynkova aus der Ukraine und Olga Kolpakova aus Russland zu einem Gespräch getroffen. Beide arbeiten mit minderjährigen Opfern von sexueller Gewalt.

Internationale Koalition gegen Kinderpornografie und Kindersextourismus

Bern, 18. September 2008. Im Kampf gegen Kinderhandel, Kinderpornografie und Kindersextourismus sind in Europa und Zentralasien in den letzten Jahren wichtige Fortschritte erzielt worden. Trotzdem muss noch viel mehr getan werden, um die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu bekämpfen. Dazu gehört neben der Identifizierung und der professionellen und kindergerechten Betreuung der Opfer auch die Bekämpfung und Eindämmung der Nachfrage nach Kinderpornografie und Kindersextourismus – auch aus der Schweiz. Grundlegende Voraussetzung ist eine langfristige internationale Public-Private-Partnership zwischen Öffentlichkeit, privatem Sektor, Strafrecht und -vollzug. Das sind die Hauptbotschaften der europäisch-zentralasisatischen Vorbereitungskonferenz zum 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern, die am 17. und 18. September in Genf stattfand.

Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern - In Genf tagen Staats- und NGO-VertreterInnen aus Europa und Zentralasien

Bern, 12. September 2008: Die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen ist eine widerwärtige Realität rund um den Globus. Am 17. und 18. September 2008 tagen auf Einladung der ILO und ECPAT International in Genf hochkarätige Staats- und NGO-VertreterInnen aus Europa und Zentralasien zur Frage nach geeigneten Strategien und Mitteln, mit denen sie sich künftig den neuen Herausforderungen im Kampf gegen dieses Verbrechen stellen können. ECPAT Switzerland, die Fachstelle von Kinderschutz Schweiz ist sicher, dass in Genf wichtige Prioritäten gesetzt und Massnahmenpakete geschnürt werden, die im weltweiten Kampf gegen die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendliche Akzente setzen. - Und die auch die Schweiz betreffen werden.

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