symbolbild

Kinderpornografie - Blocking


Kinderpornografie boomt

Kinderpornografie ist weltweit verfügbar und leider jederzeit rasch abrufbar. Nationale Grenzen stellen keine Schranken dar. Über 7 300 Meldungen über verdächtige Inhalte auf Internetseiten gingen im Jahr 2005 bei der nationalen Koordinationsstelle zur Bekämpfung von Internetkriminalität – KOBIK - ein. Das sind mehr als je zuvor. Tagtäglich entstehen laut Interpol hunderte neue Webseiten. Im World-Wide-Web fühlen sich Täter als Anbieter und ihre Konsumenten durch Anonymität geschützt. Die Grenzen und die nationalen Gesetze werden einfach und schnell überwunden. Geschwindigkeit und Mobilität erschweren die Strafverfolgung der Anbieter und Konsumenten.

Ein Durchbruch im Kampf gegen Kinderpornografie

Bern, 9. Februar 2007: Im Kampf gegen Kinderpornografie kann der Kinderschutz einen Erfolg verbuchen. Nachdem Internetanbieter Tele 2 seit Beginn des Jahres kommerzielle Webseiten mit kinderpornografischem Inhalt blockiert, unterzeichnete jetzt Swisscom-Tochter Bluewin eine entsprechende Vereinbarung mit dem Bundesamt für Polizei (Fedpol). Rund 2 500 Kinderporno-Seiten sollen laut Fedpol blockiert werden. „Dieses Projekt ist ein grosser Durchbruch“, freut sich Karolina Frischkopf, Leiterin der Fachstelle ECPAT Switzerland von Kinderschutz Schweiz, die das Projekt zusammen mit Partnern auf den Weg gebracht hat.

Inhalt abgleichen