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Themenschwerpunkte von Kinderschutz Schweiz


Kinderrechte – weltweit

Was besagt die Kinderrechtskonvention?

Kinderrechte sind Menschenrechte

Die Konvention markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Menschenrechte. Erstmals werden in einem völkerrechtlich verbindlichen Dokument politische Bürgerrechte und soziale Menschenrechte zusammengeführt. So wird festgelegt, dass Staat und Gesellschaft die soziale Grundversorgung der Kinder gewährleisten müssen. Gleichzeitig stehen auch Kindern bestimmte Grundfreiheiten wie Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und Anhörungsrecht zu. Ausserdem liegt der Konvention ein historisch neuartiges Verständnis von Kindheit zugrunde. Kinder werden nicht mehr als unmündige Wesen, als «Minder»-jährige betrachtet, die der Verfügungsgewalt von Erwachsenen unterstehen. Vielmehr haben Kinder ein Recht darauf, ernst genommen und respektiert zu werden.

Sicherheit im Internet

Das Internet ist eine Revolution sowohl für die globale Kommunikation als auch für den schnellen und freien Informations- und Wissenszugang. Kinder und Jugendliche wachsen heute mit diesem Medium auf, gehen spielend mit ihm um und integrieren das so zugängliche Potential in ihren Alltag. Das Internet birgt aber auch diverseste Gefahren.

Erziehung ohne Gewalt - Nein zu Körperstrafen

Die Erziehung von Kindern ist oft von Strafen geprägt: Körperstrafen und andere Formen von Gewalt gehören offensichtlich zum Alltag vieler Kinder. Dies belegen zum Beispiel Untersuchungen, die aufzeigen, dass Kinder noch immer am häufigsten mit einer Ohrfeige bestraft werden. Viele Eltern mögen körperliche Strafen ablehnen, dennoch «rutscht» ihnen offensichtlich das eine oder andere Mal die Hand aus, und dieses eine oder andere Mal wiederholt sich vielleicht schon bald. Gründe dafür sind Hilflosigkeit und Überforderung. Denn Kinder provozieren, sie können Eltern «zur Weissglut bringen». In solchen Situationen Ruhe zu bewahren, ist kein einfaches Unterfangen. Dennoch: Körperstrafen sind keine wirksamen Erziehungsmittel, auch wenn sie einer erwachsenen Person kurzfristig dazu dienen mögen, sich durchzusetzen.

Physische Gewalt an Kindern

Um Kinder zu bestrafen, finden Eltern offensichtlich unzählige Möglichkeiten körperlicher Gewalt — oftmals steigern sie die Härte ihrer Strafen. So bleibt es selten beim «lediglich feinen Klaps auf den Hintern». Vielmehr steht ein solcher häufig am Anfang einer Kette von immer härteren Strafen — bis zur schweren Misshandlung.

Psychische Gewalt an Kindern

Psychische Gewalt an Kindern zählt zu jener Gewaltform, die wohl am häufigsten auftritt, jedoch am wenigsten sichtbar ist, weil keine äusserlichen Verletzungen ausgemacht werden können. Sie wird nicht selten als «normale Erziehungsmethode“ verharmlost. Eltern, aber auch Bezugspersonen von Kindern (Lehrerinnen und Lehrer oder Betreuende) greifen im Alltag aktiv wie auch passiv, d.h. ohne es zu wollen oder gar zu merken, zu dieser Form der Gewalt. Auch unter Erwachsenen und unter Kindern und Jugendlichen wird psychische Gewalt ausgeübt.

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