Empfehlungen an das Parlament für die Sommersession 2024

Kurzempfehlungen für die Sommersession 2024

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Zahlen zur Kinder- und Jugendhilfe und zu den Kinderrechten gibt es in der Schweiz nur als Flickenteppich. Der Bund soll die Harmonisierung von kantonalen Daten und die Schliessung von Lücken in der Datenerhebung einfordern. Stimmen Sie der Motion 22.4505 zur Verbesserung der Datenlage in der Umsetzung der Kinderrechte zu, und stärken Sie damit den Schutz der Kinder.

Christine Bulliard-Marbach,
Nationalrätin

Übersicht Geschäfte Nationalrat

21.504 27.05.2024
Pa. Iv. NR (SPK-N): Bei häuslicher Gewalt die Härtefallpraxis nach Artikel 50 AIG garantieren

Opfer häuslicher Gewalt aus Drittstaaten sollen die Möglichkeit haben, die Ehe oder die Familiengemeinschaft aufzulösen, ohne ihr Aufenthaltsrecht zu verlieren – dadurch werden auch Kinder besser vor Gewalt geschützt.

Ja
23.057 27.05.2024
Geschäft des Bundesrates: ZGB. Änderung (Massnahmen gegen Minderjährigenheiraten)

Eheschliessungen mit Minderjährigen beinhalten immer auch die Gefahr von sexualisierter Gewalt. Es ist richtig, ein starkes Signal dagegen zu setzen und diese Ehen möglichst zu verhindern.

Ja
22.4505 12.06.2024
Mo. Müller-Altermatt: Datenlage zur Umsetzung der Kinderrechte verbessern

Mit der Schaffung einer schweizweit harmonisierten Datengrundlage kann der Schutz der Kinder zielgerichtet und effizient vorangebracht werden.

Ja

Übersicht Geschäfte Ständerat

24.3145 04.06.2024
Po. Roth: Schwerwiegende Folgen der fehlenden Behandlung postnataler Depression verhindern

Eine Nicht- oder Fehlbehandlung einer postnatalen Depression birgt auch für die Kinder erhebliche Risiken. Es braucht einen Überblick über die Prävalenz und die Versorgungssituation, um nötige Verbesserungen in die Wege zu leiten.

Ja
23.4311 12.06.2024
Mo. NR (SiK-N): Verfassungsgrundlage für eine Bundesregelung des nationalen polizeilichen Datenaustausches

Zur Bekämpfung der Cyberpädokriminalität müssen die Polizeikorps jederzeit schnell auf alle in der Schweiz verfügbaren polizeilichen Daten zugreifen können.

Ja
24.3145

Schwerwiegende Folgen der fehlenden Behandlung postnataler Depression verhindern

Viele Mütter sind von einer postnatalen Depression betroffen. Für die Frau und die Familie ist das eine grosse Belastung, die auch den Kleinsten den Start ins Leben erschwert. Hier braucht es Grundlagen, damit besser geholfen werden kann.

Yvonne Feri,
Stiftungsratspräsidentin Kinderschutz Schweiz, ehem. Nationalrätin

Kinderschutz Schweiz ist eine unabhängige privatrechtliche Stiftung und gesamtschweizerisch tätig. Als gemeinnützige Fachorganisation machen wir uns dafür stark, dass alle Kinder in der Schweiz im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention in Schutz und Würde aufwachsen. Für dieses Ziel setzen wir uns wissenschaftlich fundiert und konsequent mit Präventionsangeboten, politischer Arbeit und Sensibilisierungskampagnen ein.

Kinder schützen. Kinder stärken! Ihre Spende unterstützt Kinderschutz Schweiz dabei.

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